Ab und zu gibt es doch mal was neues, auch auf dem Markt. Insgesamt möchte ich euch in dieser kleinen Rubrik meine Lieblings RC Quadcopter der letzten Zeit vorstellen die mir viel Spass bereitet haben und mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis glänzen.
Den Anfang macht der top-aktuelle H31 von JJRC, bei Gearbest unter 30 Euro.
Der H31 kommt schnörkellos, minimalistisch und komplett wasserfest. Sozusagen eines der ersten Modelle das man auch bei Regen benutzen kann. Genauso kann man auf dem Wasser aufsetzen und dabei darf der Quad auch komplett untertauchen.
Dazu kommt ein hervorragend abgestimmtes Modell, sehr einfach und punktgenau zu fliegen. Die Steuerung bietet massig Reichweite und ist mit LCD Display ausgestattet, der Aufbau des H31 ist stabil mit Propguards und Landekufen.
Dementsprechend ist der JJRC H31 ein sehr einfach zu fliegender RC Quadcopter für Beginner und Leute mit Pool, der sich auch für Fortgeschrittene in 3 Geschwindigkeiten schalten lässt.
Mein persönliches Flug-Gefühl: man fühlt sich jederzeit Herr der Lage mit dem H31, die Motoren sind stark, trotzdem ist der Quad gutmütig und ruhig abgestimmt. Als nettes Extra liegt eine Sonnenbrille für RC Piloten bei.
Die Flugzeit ist mit knapp 10 Minuten für einen Quadcopter sehr gut, die Ladezeit mit nur 60 Minuten ebenfalls ein guter Wert.
Auf meinem Youtube Channel berichte ich nun schon einige Zeit über die verschiedensten RC Quadcopter und Drohnen und mich erreichen viele Fragen zu diesem Thema.
Der folgende Bericht soll einen kleinen Überblick über die günstigen ferngesteuerten Quadcopter ohne GPS geben, die oft für wenige Euro zu haben sind und sogar oft mit HD Kamera daherkommen.
Der Einstieg
Glücklichweise bestimmt der Preis des Quadcopters selten dessen Leistungsfähigkeit und Flugverhalten. So können kleine und günstige Quadcopter für nur 20-30 Euro echt wieselflinke, kleine Giftzwerge sein bei denen es wirklich auf Skill ankommt.
Der Syma X5 hier z.B. kostet oft weniger als 50 Euro,
hat eine HD Kamera und ist sehr leicht zu fliegen
Gerade deshalb verlangt das Fliegen eines kleinen RC Quadcopters oft viel mehr vom Piloten ab als z.B. ein großer Quadcopter wie der bekannte DJI Phantom mit GPS. Während ein GPS Quadcopter durch das GPS Signal sowohl Höhe als auch Position hält, muss man bei einer manuellen Drohne alle diese Funktionen ständig mit der Hand nachregulieren und überwachen.
Trotzdem: der Einstieg ist nicht schwer: bei den RC Quadcoptern in der "Toy" Klasse liegt in 99% aller Fälle alles benötigte Zubehör bei um direkt loszulegen. Aufladen, rausgehen und fliegen lassen!
Ich habe bis jetzt unzählige Quadcopter echt wüstem Bashing ausgesetzt und habe bis jetzt noch keinen geschrottet. Die Modelle sind echt widerstandsfähig und oft sind alle nötigen Ersatzteile (Motoren) nachbestellbar und mit etwas Bastelarbeit auch selbst austauschbar.
Ein sehr interessantes Beispiel ist der Bojiang S5C - dieser Quadcopter kostet weniger als 30 Euro bei asiatischen Onlinehändlern, hat eine 2MP HD Kamera an Bord und ist wirklich sehr einfach zu fliegen:
Modelle von deutschen Marken können natürlich etwas teurer sein. Und auch auch wenn ein Modell dem anderen Modell hier und da fast zu 100% ähnelt, sind oft unterschiedliche Bauteile im Inneren des Quads verbaut worden. So haben baugleiche Quads oft unterschiedliche Motoren, Roten und Gyro-Systeme. Von Außen sieht man die Leistung eines RC Quadcopters also nicht unbedingt.
Unterschiedliche Größen!
Grundsätzlich scheinen sich die erhältlichen Quadcopter grob in drei Klassen einteilen zu lassen, ich gehe einfach von der Modellgröße (Abstand vom einen Rotormittelpunkt zum nächsten Rotormittelpunkt). Die Größe hat nichts mit dem Fun-Faktor oder dem Kamerabild zu tun, viele kleine Quads sind schneller und benötigen mehr Skill beim Fliegen.
Quadcopter im Mini/Micro Bereich sind oft kleiner als ein Handteller und haben einen Rotor-Abstand im Bereich von 4-12 Zentimeter.
Der Hubsan X4 ist eines der bekanntesten Modelle in
der Mini-Quad Größe und ist auch mit HD Kamera erhältlich
In dieser Größe sind die Rotoren meist direkt auf die Motoren gesteckt. Dies lässt meist einen sehr agilen Quad vermuten, gern auch mit Kamera. Diese Größe eignet sich hervorragend für den Indoor-Betrieb oder windstille Tage im Freien.
Die Geringe Größe und das geringe Eigengewicht machen diese kleinen Quads anfällig gegen Windböen, bei ruhigen Bedingungen hat man viel Spaß mit den Teilen.
Bei allen Modellen ist die Fluggeschwindigkeit in mindestens zwei Stufen wählbar, so können Anfänger langsam einsteigen und später schneller werden. Für Kamera-Aufnahmen aus der Luft eignen sich langsame Einstellungen besser, da die Bewegungen des Quadcopters dann nicht zu ruckartig sind.
Schöne Beispiele für diese Art von Quadcoptern sind folgende Modelle:
oder:
Der beiliegende Akku hält je nach Modell zwischen 6-12 Minuten, was in dieser Minigröße ganz normal ist. Geladen wird der beiliegende Flug-Akku über einen USB-Lader an einem freien USB Port/Handylader. Die Akkus laden je nach Modell zwischen einer und zwei Stunden.
Die Reichweite der Steuerung liegt bei etwa 30-40 Meter und die Preise liegen je nach Modell und Hersteller sowie verbauter Kamera zwischen 15 und 120 Euro. Dabei muss das Kamerabild bei einem 100 Euro Quad nicht besser sein als bei einem Modell für 20 Euro.
Medium Size Quadcopter haben einen Rotorabstand von etwa 15-30 Zentimeter und man erkennt diese Klasse oft daran, dass der Motor seine Kraft auf ein Zahnrad unter dem Rotor überträgt. Dieses Zahnrad kann man bei den meisten Modellen in dieser Klasse oft gut an den / unter den Motorgondeln sehen. Auch größere Quadcopter nutzen diese Technik.
Medium Quads liegen ruhig in der Luft
und sind leicht zu fliegen
Allgemein sind diese Modelle mit Übersetzung etwas gutmütiger in ihrem Flugverhalten und sprechen etwas wenige direkt an. Im Allgemeinen empfinde ich persönlich die Modelle mit Übersetzung etwas einfacher zu fliegen und insgesamt etwas unaufgeregter. Natürlich haben auch diese Modelle oft eine HD Kamera an Bord, oft auch eine FPV Kamera (First Person View) bei der das Kamerabild des Quadcopters live auf einen Bildschirm/Smartphone gestreamt wird. Natürlich haben auch diese Quads mehrere Geschwindigkeiten.
Bekannte Medium-Size Quadcopter aus meinen Reviews:
oder:
Flugzeiten sind auch hier zwischen 8-12 Minuten, je nach Modell und wie man das Modell ran nimmt. Die Ladezeit via USB-Lader liegt im Durchschnitt bei diesem Modellen bei etwa 100-120 Minuten. Die RC Anlagen in dieser Klasse haben etwa 50-60 Meter Reichweite und die Preise liegen bei 20-150 Euro. Auch hier sagt das wenig aus, eines meiner Lieblingsmodelle was Leistung und Kamera angeht kostet weniger als 30 Euro.
Big Size Quadcopter haben einen Rotorabstand von 30-40cm und stehen im Ruf eine Actionkamera wie zB eine GoPro tragen zu können.
Der Sky Warrior kostet weniger als 70 Euro
und hat eine GoPro kompatible Kamerahalterung
Auch hier erfolgt die Übersetzung der Motoren auf die Propeller via Zahnrad, das Flugverhalten ist sehr stabil und auch diese großen Quads sind oft einfach zu fliegen und lassen sich in ihrer Geschwindigkeit oft in 3 Stufen justieren.
Profis können Geschwindigkeiten bis 80km/h herausholen und langsamen Einstellungen kann man sehr gute Kameraaufnahmen machen.
Einige Beispiele zu großen RC Quads aus meinen Reviews:
Diese Größe hat oft enorme Leistung, der Flugakku wird in dieser Größe via beiliegendem 230V Steckdosen-Ladegerät geladen, die dickeren Flugakkus halten oft 10-14 Minuten.
Neuere Modelle haben direkt eine Kamerahalterung passend für GoPro Kameras.
Auch die Reichweite ist hier oft höher, ca 80-100 Meter und der Preise liegen zwischen 50 und 150 Euro.
HD Kameras für Luftaufnahmen
Wenn man ehrlich ist, die angebauten Minikameras an den Quads kann man natürlich nicht mit der Qualität einer GoPro oder einer DJI Kamera vergleichen. Diese kleinen 2MP Kameras nehmen meistens in einer HD Auflösung von 1280x720 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde.
Der günstige Preis und die leichte Bauart lassen oft nicht mehr zu als verwackelte Aufnahmen mit wabernden Bildern. MicroSD Karte und Kartenleser liegen fast immer bei.
Man kann die Kameras eher als nettes Zusatzfeature sehen, die Aufnahme lässt sich bei den meisten Modellen von der Fernsteuerung aus starten und neben Videos sind auch Fotoaufnahmen per Knopfdruck möglich. Bei manchen Modellen sind die verbauten Kameras aber alles andere als schlecht und eignen sich doch für die ein oder andere coole Aufnahme.
Wie das so aussieht könnt ihr euch auf meinen Youtube Kanal ansehen.
Der Syma X8 gehört zu den günstigsten und bekanntesten Quads am Markt. Er kommt gleich mit einer kleinen 2MP HDKamera.
Die beiliegenden SD Karten sind oft von sehr schlechter Qualität und gehen nach den ersten Aufnahmen gerne mal kaputt. Es lohnt sich da höherwertigeren Ersatz zu besorgen.
FPV Kameras bilden eine Ausnahme - die Kamera des Quads streamt das Bild bei diesen Cams direkt aufs Smartphone oder auf einen in der Fernbedienung verbauten Monitor. Diese Cams erreichen oft nicht HD Auflösung, wenn man aber etwas Übung hat kann man via FPV Kamera nur über die Sicht des Monitors fliegen und so auch mal den Quadcopter aus den Augen lassen.
Die beste Bildqualität erreicht man letztendlich nur, wenn man eine Actioncam an den Quadcopter montieren kann, was natürlich eine größere und stärkere Bauform der Quads erfordert.
Wunder kann man allerdings auch hier nicht erwarten. Die Quadcopter heben die Actionkameras wie GoPro problemlos, die Vibrationen des Fluges werden in den meisten Fällen mit übertragen. Dies könnte man nur lösen wenn man neben dieser Kamera auch noch einen Gimbal zu Stabilisation montiert, was aber leider höheren Preisklassen und GPS Quads vorbehalten.
Rundflug mit dem K70 Sky Warrior und montierter ThiEye i60 Actionkamera.
Mit etwas Kreativität lassen sich aber auch hier sehr interessante Aufnahmen machen. Und schaltet man die Actioncam zB in die Foto-Timelapse Funktion (macht dann alle paar Sekunden ein Foto) lassen sich auf gut Fotos aus der Luft schießen.
Auf den LRP Gravit Vision habe ich mich sehr gefreut: zum einen ist die deutsche Firma LRP für hochwertige RC Produkte bekannt, zum anderen ist der Quadrocopter vor wenigen Tagen neu auf den Markt gekommen und somit eine Top Neuheit 2015.
Hier kommt mein Testvideo zum Quadcopter sowie ein ausführlicher Bericht zum Modell.
Ausstattung
Der Gravit Vision hat ca 40cm Durchmesser, ist "Ready to Fly" und kommt komplett mit Sender, Akku, Ladegerät, MicroSD Karte, SD Kartenleser, 4 Ersatzpropeller und Anleitungsheft.
Tatsächlich eine der ausführlichsten Anleitungen die bisher beim einem getesteten RC Quad beilag - sollte der Gravit Vision das erste Quadcopter werden wird man sehr gut an die ersten Flüge herangeführt.
Die kleine HD Kamera ist unten an den Gravit Vision montiert, darunter findet der Akku platz. Durch den Modularen Aufbau könnte man die Kamera auch mit wenigen Handgriffen abmontieren - für Bastler und Puristen immer eine nützliche Info. Für die Video-Aufnahme wird die beiliegende 2GB MicroSD Karte benutzt, einfach in die kleine Kamera einschieben.
Das 220V Ladegerät , der Akku hat 7.4Volt bei 400mAh - die Ladezeit beträgt etwas über eine Stunde bei ca. 10 Minuten Flugzeit. Mit den 7.4 Volt de LiPo Akkus ist doppelt so viel Power vorhanden wie bei von der Größe vergleichbaren Quads, denen nur ein 3.7V Akku beiliegt.
Wie dem Testvideo zu entnehmen ist bin ich absolut begeistert vom Gravit Vision. Bisher hatte ich auch noch keinen der Quads in dieser Größe, der so stabil in der Luft lag. Dabei ist der Quadcopter absolut zuverlässig und hatte bisher noch keine Probleme mit Motoren, Verbindung etc.
Wer also auf der Suche nach einem/einer hochwertigen kleinen Quadcopter / Drohne ist, macht mit dem Gravit Vision absolut nichts falsch.
Neben dem Rayvore Quadcopter hat Revell Control mit dem X-Spy einen weiteren coolen Quadcopter mit FPV im Neuheiten-Programm 2015.
Ausgestattet mit einer WiFi-Kamera überträgt der X-Spy das Livebild direkt auf das Smartphone. Ferner kann ganz auf die beiliegende Fernsteuerung verzichtet werden - das Modell lässt sich auch komplett mit dem Smartphone steuern. Geeignet ist der kleine Quad sowohl für Indoor als auch für Outdoor-Flug.
Hier mein Review Video zum X-Spy:
Ausgepackt
Der X-Spy ist voll mit Kunststoff verkleidet und wertig verarbeitet, keine überstehenden Kanten etc. Die FPV Kamera (0,3MP) ist von unten am X-Spy montiert und würde sich auch demontieren und ggf. austauschen lassen da Stecker-Verbindungen genutzt werden.
Dies ist für Bastler interessant und gut zu wissen falls wirklich mal ein Teil defekt ist. Bei Revell stimmt auf jeden Fall die Ersatzeilversorgung mit deutschem Service/Ersatzteilwebshop.
Direkt an der Kamera ist die WiFi Antenne montiert, diese lässt sich bei bedarf aus ihrer Halterung ausklinken und bleibt dann nach unten hängen um die Reichweite des WiFi Signals zu erhöhen.
Der Sender ist größer als der Quadcopter und ist absolut massig und stabil, die Sticks bewegen sich sanft und ohne Ruckeln und Wackeln. Das ganze muss auch so stabil sein denn hinten an der Steuerung ist eine Halterung für das Smartphone angebracht die man via Schraube löst und nach vorn klappen kann.
Im Test hatten wir ein Galaxy S5 in dieser Halterung und das hielt bombenfest. Man muss auch keine Ansgt haben das Smartphone zu zerkratzen, die Klemmfüße sind mit weichem Gummi überzogen.
Geladen wird über den beiliegenden USB Lader am USB Port, der Akku ist ein Lipo mit 3.7V und 700mAh.
Die Ladezeit beträgt ca. 70-80 Minuten bei ca. 7-8 Minuten Flugzeit. Letztere wurde so von Revell angegeben, wir hatten nach mehreren Ladedurchgängen teilweise sogar 10-11 Minuten.
Die Reichweite des Senders und des WiFi Signals ist je nach Umgebung unterschiedlich und konnte bisher nur geschätzt werden. Revell gibt auf der Verrpackung ca. 50 Meter an, wir hatten durchaus mehr Reichweite und schätzen ca. 60-70 Meter.
Als erstes schaltet man den X-Spy an in dem man den Akku ansteckt. Dabei muss der Quad auf einer ebenen Fläche stehen um sich richtig zu kalibrieren. Der Akku ist normalerweise unter einer abnehmbaren Plastik-Kappe. Diese habe ich bisher bei meinen Flügen immer weggelassen da der Akku zum einen bombenfest in der Halterung sitzt und zum anderen kann man die Klappe nur montieren wenn man Akku angesteckt und sich der X-Spy schon kalibriert und mit einer Steuerungsart verbunden hat. Wer da nicht abwarten kann bis der X-Spy nach dem Einschalten flugbereit ist und den Quad schon vorher bewegt verstellt und verwirrt die Kalibrierung und der Quad fliegt in Schräglage - dies ist aber bei fast allen Quadcoptern dieser Größe normal.
Nachdem ich die ersten male die Klappe angebracht hatte fing ich dann an sie wegzulassen, die Flugeigenschaften wurden dadurch nicht beeinträchtigt.
Ist der X-Spy eingeschaltet folgt dann entweder zuerst die Fernsteuerung wenn man diese auch für die Steuerung des Quads nutzen möchte. Will man dazu noch das Bild der Kamera genießen benötigt man die kostenlose X-Spy App, verfügbar für Android und IOS Smartphones.
Bisherhatte ich nur ein Android Gerät zur Verfügung (Smamsung Galaxy S5). Die App habe ich im Playstore direkt gefunden, nachdem ich X-Spy eingegeben habe.
Dann verbindet man das Smartphone mit dem WiFi Signal welches der X-Spy aussendet und startet die App.
Das Smartphone kann man nun an der Fernsteurerung befestigen und den Flug mit FPV-Sicht und Sender genießen.
Will man nur das Smartphone zur Steuerung nutzen muss man nur den X-Spy einschalten. Nach ca. 30 Sekunden sendet er Wifi Signal aus. Mit dem verbindet man sich einfach und kann den Quad somit über die virtuellen Regler auf dem Smartphone steuern.
Beim ersten Testflug mit dem X-Spy fiel sofort auf wie stabil der X-Spy in der Luft steht. Dabei bewegt er sich extrem stabil. Die Fernsteuerung ist nach dem Einschalten so eingestellt, dass der Quadcopter nur mit wenig wenig Prozent Power fliegt. Dies kommt dem Kamerabild sehr zu gute - dieses ist absolut stabil und war auch bei leichtem Wind frei von Jello oder Zittern.
Genauso der X-Spy selbst, der gegenüber anderen Quads in der Größe kaum umherspringt und felsenfest in der Luft zu stehen scheint.
Geht man auf dem Sender/Fernsteuerung allerdings in den Turbomodus wird aus dem kleinen Kameraquad ein agiler Mini-Quadcopter der umhersaust als wäre die anhängende FPV Kamera vom Gewicht her gar nicht vorhanden! Auf jeden Fall gut motorisiert, aktueller und stabiler Gyro.
Wie im Video zu sehen funktionierte die Smartphone Steuerung sogar besser als erwartet! Durch die sichtbaren Bedien-Elemente ist die Steuerung Anfangs sehr ungewohnt, nach kurzer Zeit ist man allerdings Herr der Lage und steuert den X-Spy auch mit dem Handy ganz ohne Probleme.
Im Hintergrund der Virtuellen Bedien-Elemente sieht man das Kamerabild einwandfrei - perfekt für die ersten FPV Flüge!
Wer den ganzen Nervenkitzel sucht, kann den X-Spy auch mit dem Lagesensor des Handy steuern - einen Test dieser Funktion bleibe ich allerdings schuldig.
Stattdessen bleibt die Kamera zu erwähnen! Diese zeichnet zwar nicht in HD auf, ist aber sehr stabil vom Kamerabild her und wenn man mit dem Smartphone fliegt kann man das Material der FPV Kamera via Handy direkt mitschneiden. Die Dateien werden im AVI Format gespeichert - das Seitenverhältnis beträgt 4:3 mit 720x576 Pixeln was
Der Revell X-Spy eignet sich hervorragend für Einsteiger sowie Profis die mit FPV Flügen via Screen ihre ersten Erfahrungen sammeln wollen. Das Ganze funktioniert einfach und intuitiv, dabei ist der X-Spy sehr gut abgestimmt und wird auf Knopfdruck auch zum Fun-Quadcopter mit starker und stabiler Flugleistung. Die Bildübertragung geschieht ebenfalls über WiFi - das Signal ist gegenüber der Übertragung im GHz Bereich klar störungsärmer und zuverlässiger.
Wer mehr über den X-Spy erfahren will - einfach mal bei Revell vorbeisurfen:
Die Ankündigung des Rayvore von Revell machte extrem Lust auf mehr: pfeilschnelle RC Quadcopter die sich für verschiedene Wettbewerbe eignen und dabei auch die ein oder andere unsanfte Behandlung übertehen.
Der Rayvore zählt zu den Sports-Quadcoptern und ist jetzt im März 2015 neu im Revell Programm.
Folgend mein Flugbericht und ein ausführliches Video-Review:
Ausgepackt
Im Lieferumfang befindet sich neben dem Rayvore Quadrocopter eine Fernbedienung, ein 3,7 Volt / 700 mAh LiPo Akku, ein USB Lader und ein Satz Ersatzrotorblätter. Dazu eine ausführliche deutsche Anleitung.
Aufgeladen wird der Rayvore mit via USB Lader, die Ladezeit beträgt ca. 50 Minuten. Dem gegenüber stehen fast 14 Minuten Flugzeit.
Auch Li-Po Akkus werden mit jeden Ladezyklus etwas besser und dürften nach dem zehnten mal die volle Leistung entfalten - die genaue Flugzeit mit eingeflogenem Akku wird nachgereicht.
Die 2,4Ghz Fernsteuerung macht mit ihrer Antenne im WLan-Style einen sehr guten Eindruck und liegt gut in der Hand. Betrieben wird der Sender mit 4xAAA Batterien, diese sind nicht enthalten. Die Reichweite beträgt ca. 100 Meter.
Abflug
Mein erster Testflug fand gestern am Frühlingsanfang bei strahlend schönem Wetter statt. Beim Temperaturen um 16°C und bei leicht böigem Wind.
Beim Rayvore wird zuerst der Sender eingeschaltet und dann der Quadcopter selbst. Dabei sollte man beachten den Rayvore sofort nach dem man den Akku angesteckt hat auf eine gerade und wirklich waagrechte Unterlage zu stellen um dem Lagesensor die Zeit zu geben sich zu kalibrieren.
Allein schon deshalb und um die Staub-Verwirbelungen zu minimieren nehme ich für meine Quadcopter Tests sehr gern eine dünne Kunststoff-Matte mit um den Quadcopter zu starten.
Dann ging es mit dem Revell Rayvore zum ersten mal in die Luft. Und gleich zu Beginn überraschte der Rayvore mit einer absoluten Agilität die mir erstmal zeigte wie präzise und minimal man die Sticks bewegen sollte.
Gerade noch so abgefangen ging es dann wirklich los - der Quadcopter reagiert perfekt auf jede Eingabe und wendet in kürzester Zeit und nahezu ohne Drift wieder in die entgegengesetzte Richtung.
Nach wenigen Sekunden hat man sich an diese sehr direkte Kontrolle gewöhnt und fliegt die krassesten Flugmanöver. Dabei saust der Rayvore auch wirklich stylish vorbei - der Sound ist gegenüber meinen kleineren Quadcoptern wirklich fett und man merkt die Power die dahinter steckt.
Ein helles rotes LED am Heck des Rayvore informiert im Flug über den Status des Akkus und ist auch aus großer Entfernung noch sehr gut sichtbar.
Fängt das LED an zu blinken ist es leider Zeit zu landen, die Flugzeit von knapp 14 Minuten geht buchstäblich wie im Flug vorbei.
Der Rayvore ist ein richtiger Fun Quadcopter, wirklich sehr gut verabeitet, der 6-Achsen Gyro ist auch durch kleinere Windböen nicht gestört.
Dabei pfeilschnell und wendig - für die ersten Versuche braucht man schon ordentlich Platz.
Besonders aber die wirklich stabile Verarbeitung ist hier zu erwähnen: in ersten amerikanischen Videos zum Produkt schon als "unkaputtbar" betitelt würde ich selbst nicht so weit gehen - der Rayvore verzeiht aber auf jeden Fall den ein oder anderen Schlag und Rempler, durchaus mehr als es so mancher andere Quadcopter.
So eignet sich der Quadcopter durch seine Stabilität auch für den ambitionierten Anfänger und auch Profis werden mit dem Rayvore ihren Spass haben.
Nach meinen ersten Versuchen mit dem Hubsan X4 Quadcopter wollte ich unbedingt einen weiteren kleinen Quadcopter testen - dieses mal mit HD Kamera und direkter Aufzeichnung des Videos auf MicroSD Karte.
Meine Wahl fiel auf den JJRC H6C Quadcopter. Dieser kam erst vor wenigen Tagen auf den Markt (Ende Feb 2015) und kommt "Ready to Fly" mit allem drum und dran. Bestellt habe ich wie schon so oft bei Tmart.com, über diesen Link kommt ihr auch zum kleinen Quadcopter.
Nur knapp 14cm x 14cm klein kommt der H6C komplett mit Fernbedienung, USB Lader, Kamera und 2GB MicroSD Karte. Per Knopfdruck lassen sich so in der Luft Videoaufnahmen starten sowie Fotos machen.
Beides nimmt die Kamera in 1280x720 Auflösung auf. Die Qualität ist dabei durchaus ganz ordentlich und für den Preis wirklich gut!
Auch die beiliegende MicroSD Karte ist eine sehr gute Idee. Bei einer Flugzeit von ca 7 Minuten pro Akkuladung lassen sich auf die Karte zwei bis drei komplette Flüge Aufnehmen.
Vier Ersatz-Rotorblätter und ein kleines Werkzeug zum abhebeln der Luftschrauben liegen ebenfalls bei. Auf dem ersten Bild oben sieht man den montierten Rotor-Schutz um den Quadcopter. Dieser lässt sich ganz einfach abnehmen da man so weniger windanfällig fliegen kann und wendiger ist.
Die Flugeigenschaften sind hervorragend! Der H6C schwebt stabil in der Luft, reagiert präzise und leicht. Wer es schneller mag schaltet die Empfindlichkeit von gemütlichen 50% auf volle 100% Leistung und kann dann ordentlich Stunts und Flips fliegen.
Die Fernsteuerung ist Game-Controllern nachempfunden und hat ca. 100 Meter Reichweite.
Hier könnt ihr euch noch eine volle Akkuladung aus der Kamerasicht ansehen: